Beispiel: Entorgung von alten Kraftfahrzeugen, Wohnmobilen oder Zirkuswagen
Radikal: der Psychofalle entfliehen
Es gibt viele Menschen, die sich nur schwer von etwas trennen können. Eine systematische Entsorgung bzw. Entrümpelung ist hier besonders wichtig. Die beginnt schon, bevor die Helfer der Entsorgungsfirma überhaupt geklingelt haben: Bestenfalls werden sämtliche Dinge nach folgenden Kriterien sortiert: „Ist dies wichtig?“, „Ist es schön?“, „Will ich es behalten?“ und „Funktioniert es noch?“. Wer nach diesen Kriterien nicht vorgeht, sondern stattdessen beispielsweise verträumt in alten Fotoalben blättert, erschwert die Entrümpelung sowohl sich selbst als auch den Helfern. Der Entschluss, sich von einigen Besitztümer zu trennen, sollte einmal gefasst nicht wieder rückgängig gemacht werden – im Gegenteil: Eine radikale Umsetzung ist wichtig. In Erinnerungen schwelgen oder bloßes Umräumen sind der Sache sehr hinderlich.
Systematische Entrümpelung mit Plan
Der Grund für eine Entrümpelung mit System muss nicht immer der sein, dass sich Menschen nur schwer von etwas trennen können. Ein Beispiel für andere Gründe ist das Versterbenden eines nahen Angehörigen oder der Umzug in eine neue Wohnung. Auch Menschen, die geschäftlich oder privat einige Jahre im Ausland verbringen, müssen ihre Sachen auf irgendeinem Wege entsorgen. Oft kümmert sich die Familie um das Leerräumen der Wohnung. Mitunter ist die Entrümpelung aber auch Teil eines Jahresplans: Manche Haushalte planen eine derart große Aufräumaktion alle paar regelmäßig fest ein. Möbel, Kleider und allerlei andere Sachgegenstände, die nicht mehr funktionieren oder gefallen, werden dann entsorgt. Der Antrieb ist hier die Lust auf Neues – dem muss natürlich Altes weichen. Eine Entrümpelung funktioniert dann am besten, wenn ein fester Termin ausgemacht wird. Nach der Eintragung im Kalender sollte es kein Zurück mehr geben. Je länger das Haus bewohnt ist und je größer die Wohnung, desto mehr Zeit sollte für die Entrümpelung übrigens eingeplant werden. Unwichtiges muss von wichtigem mindestens gedanklich bereits vor Beginn der Aktion getrennt werden. Auf diese Weise bleibt am Tag der Entrümpelung die Übersicht erhalten. Die Trennung kann beispielsweise auf einer Liste festgehalten werden: Auf der einen Seite stehen die zu behaltenden Gegenstände, auf der anderen die, die entsorgt werden können. Eine solche Liste ist insbesondere dann ratsam, wenn Freunde oder eine professionelle Entrümpelungsfirma beim Aufräumen beteiligt sind. So wird sichergestellt, dass nichts aus Versehen weggeworfen wird.
Professionelle Unterstützung oder ganz alleine?
Um sich Stress zu ersparen, wird das Aufräumen, das Sortieren und die Entsorgung bei einer Entrümpelung am besten einem Profi überlassen. Das empfiehlt sich insbesondere bei vollständigen Wohnungsauflösungen. Für viele jedoch ist der Stress beim Entrümpeln der Garage, des Kellers, des Dachbodens, des Gartens oder des Büros aber schon zu viel und steht in keinem Verhältnis zum finanziellen Mehraufwand bei professioneller Hilfe. Profis kennen sich mit dem Thema aus: Sie verfügen über das entsprechende Transportmittel, die nötige Erfahrung und kennen die Entsorgungsvorschriften, beispielsweise für Problemstoffe wie Motorenöl oder Batterien.
Tipp: Gutes verkaufen
Die zur Entsorgung freigegebenen Gegenstände sind oftmals in einem so guten Zustand, als dass sie sich für den Verkauf eignen. Wir beteiligen unsere Kunden am Gewinn: Vielleicht übersteigt dieser sogar die Kosten für die Entrümpelung – wer weiß!